Waldkindergarten Haslach: Konzeption & Angebot

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Getreide – das war in den letzten Wochen unser großes Thema im Waldkindergarten. Nachdem die Waldkinder schon auf dem Schänzleberg gesehen hatten, wie und wo Getreide wächst und gelernt hatten, wie eine Ähre aussieht und dass es verschiedene Getreidesorten gibt, wollten die Kinder natürlich noch hautnah erleben, wie aus den Körnern Mehl gemahlen wird. Dazu machte die Haselmausgruppe einen Ausflug ins „Kiebitz e.V.“. Dort erlebten die Kinder, wie die Mühle funktioniert, konnten beobachten, wie oben die Körner hineingeschüttet werden und unten das Mehl aufgefangen wird. Die verschiedenen Sinne waren gefragt, als es ums Probieren, Fühlen und Riechen ging. Zum Abschluss gab es als Überraschung für jedes Kind eine leckere selbstgebackene Walnuss-Dinkelschnecke, die alle mit Begeisterung verspeisten. Anschließend gingen die Haselmäuse voller Stolz auf das selbstgemahlene Mehl und bepackt mit zwei großen Mehltüten zurück in den Wald, wo sie am nächsten Tag aus dem Mehl leckere Ährenbrote im Backhäuschen buken. Ein herzliches Dankeschön für die spannenden Eindrücke an das Team des „Kiebitz“!

Bereits seit einiger Zeit begleitet uns das Thema „Bienen“ im Wald. Abschluss und Höhepunkt war nun unser Sommerfest, auf dem es vor lauter Bienenkindern nur so schwirrte. Neben einem Bienentanz führten die Waldkinder auch das Märchen „Die Bienenkönigin“ auf, das mit begeistertem Applaus von den zahlreichen Eltern, Großeltern und Geschwistern quittiert wurde. Anschließend konnten sich die Besucher am reichlichen Fingerfood-Buffet bedienen oder sich eine leckere Grillwurst schmecken lassen, während die Kinder die Möglichkeit hatten, ein Wildbienenhotel zu bauen, eine Blumenbrosche herzustellen oder sich schminken zu lassen. Zudem konnten die Gäste in unserem „Wald-Lädele“ allerlei mit den Kindern selbst Hergestelltes wie z.B. Honig-Milch-Seife, Propolissalbe oder Schessli-Honig kaufen.

Die Haselmäuse und Sandhaasen verbrachten einen gemeinsamen Vormittag in Hausach und auf dem Ramsteinerhof, wo es Tiere und Natur in Hülle und Fülle zu entdecken gab.

Die Waldkinder freuen sich über die ersten warmen Strahlen der Sonne. Da erwachen direkt die Lebensgeister und wir freuen uns, wieder vermehrt unterwegs sein zu können. Wir haben Spaß daran herumzutollen, den Hang hinunter zu kugeln, Naturmandalas zu legen, an der Staffelei zu malen, Speckstein zu schnitzen und zu beobachten, wie sich die Natur verändert und alles anfängt zu grünen und zu blühen.

Große Freude hatte diese Woche unser Waldkindergarten in Haslach. Durch eine Spendenaktion des Haslacher Weihnachtsmarktes dürfen wir uns über 500 EUR für jede unserer zwei Kin-dergartengruppen freuen, die wir in Musikinstrumente und einer neuen Sandkastenabdeckung investieren. Der Reinerlös des Weihnachtsmarktes von insgesamt 47 000 Euro wurde an die Sozialstation in Haslach sowie an Kindergärten der Raumschaft verteilt. Auf dem Bild sind unsere Kolleginnen Bianca Schaub-Schwarz (3.v.l) und Miriam Uhl (7.v.l) zu sehen.

Endlich war es soweit! Nachdem die Haselmäuse und Waldfüchse des Waldkindergartens Haslach in den letzten Wochen schon einiges über Hühner, Küken, Eier und den Osterhasen erfahren hatten, durften sie am Donnerstag, 22.03. nun lebende Tiere beim Kleintierzuchtverein in Haslach bestaunen. Voller Begeisterung betrachteten die Kinder sechs Tage alte Küken, die Mutigen durften sie auch streicheln und sogar auf der Hand halten. Nebenbei erfuhren sie, dass die gelben und schwarzen Küken verschiedenen Rassen angehören, so war vom Barthuhn über das federfüßige Zwerghuhn bis zum Appenzeller alles vertreten. Auch die Tatsache, dass es Hühner gibt, die am liebsten auf Bäumen schlafen, fanden die Kinder sehr spannend. Nachdem die Kinder gesehen hatten, wie ein Ei durchleuchtet werden kann, um festzustellen, ob darin ein Küken wächst, ging es weiter zu den Hasen. Auch hier sorgte der süße Nachwuchs nicht nur bei den Kindern für Entzücken. Voller Eindrücke und dem festen Vorsatz, die Mama dazu zu überreden, sich für zuhause ebenfalls einen Hasen anzuschaffen, machten sich die Kinder mit ihren Erzieherinnen schließlich wieder auf den Heimweg. Für diesen tollen Tag wollen wir uns beim Kleintierzuchtverein Haslach ganz herzlich bedanken!

Mit lauten „Narri Narro“-Rufen begrüßten die Waldkinder Gotthard Vetter in ihrem Tipi. Der Klepperlemeister besuchte die Waldkinder, um ihnen den alten Haslacher Brauch des Klepperle zu zeigen. Begeistert probierten die Kinder die Klepperle und die Fasnachtsrätsche selbst aus, lernten, was ein „Schlag“ und ein „Wirbel“ ist, staunten darüber, was alles zur Ausrüstung eines Hemdglunkers gehört und lernten, wie die Klepperlekinder Beifall klatschen. Nach einer fröhlichen und unterhaltsamen Stunde im Tipi verabschiedeten die Haselmäuse und Waldfüchse Gotthard Vetter standesgemäß mit dem neu erlernten Klepperle-Applaus. Zum Dank überreichten ihm die Kinder ein Speckvesper mit einer echten Brezel, damit er sich nicht, wie die Kinder befürchteten, die Zähne an seiner Holzbrezel ausbeißt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Gotthard für seinen Besuch und wünschen ihm und uns allen eine glückselige Fasent!